Affirmationen
 

Affirmation: ursprünglich aus dem Lateinischen bedeutet der Begriff:
Bekräftigung
, Befürwortung, Bejahung oder Zustimmung.


Du wirst dich fragen, warum wir hier nun auch zum Thema Affirmationen etwas veröffentlichen. Unser Beweggrund, hier die Methode und passende Glaubenssätze – also Affirmationen - zu den unterschiedlichsten Lebensbereichen zu beschreiben, ist schlicht die Tatsache, dass wir häufig im Anschluss an Beratungen gefragt werden: „Was kann ich jetzt „aktiv“ tun, um dies oder jenes zu ändern? Oder „Wie kann ich mich ändern, dass ich bestimmte Prozesse nun anders aktiv mit- bzw. umgestalten kann?“

Wahrscheinlich hast du schon über die Möglichkeiten deiner Gedankenkraft gelesen oder gehört und weißt somit auch, dass sich hier unbegrenzte Chancen ergeben und oft auch Tür und Tor für neue Wege öffnen.

Affirmationen sind eine wunderbare Möglichkeit, die eigenen Gedanken positiver zu gestalten und somit – bei regelmäßiger „Anwendung“ - eine gewünschte Wirkung nachhaltig zu erreichen. Bei der Technik der Affirmationen handelt es sich um eine der einfachsten, mit der sich unser Denken verändern lässt – weshalb sie auch für viele Menschen sehr attraktiv ist.


Wir benützen ständig Affirmationen – ob wir uns dessen bewusst sind oder auch nicht. Alles, was wir denken, sagen oder sogar fühlen wird als „Affirmation“ bezeichnet. Sogar unseren inneren Dialoge oder Selbstgespräche sind Affirmationen. Aus den unterschiedlichsten Gründen ist unser Denken und das, was gesagt wird, oft leider negativ geprägt.

Wer sein Leben – oder bestimmte Verhaltenweisen - wirklich ändern will, ist dazu aufgefordert, das Denken und Sprechen grundlegend zu verändern. Diese Türe können uns Affirmationen öffnen. Angewandte Affirmationen signalisieren unserem Unterbewusstsein „ Ich übernehme Verantwortung. Ich bin mir bewusst, dass ich etwas tun kann, um mich zu verändern.“
Man wählt dabei Worte, die entweder dafür sorgen, etwas Unerwünschtes aus Ihrem Leben zu entfernen oder aber etwas Gewünschtes oder Neues zu erschaffen.

Affirmationen sind also nichts anderes als einfache, positiv formulierte Sätze in der Gegenwartsform. Du kannst sie laut, leise oder sogar „in Gedanken“ wiederholen. Wichtig an dieser Technik ist die Wiederholung, die positive Formulierung der neuen Leitsätze und die Formulierung in der Gegenwartsform. Verwende keine Verneinungen wie "weniger", "nicht", "nie", „nicht mehr“ oder ähnliches. Je intensiver unsere Affirmationen von entsprechenden Gefühlen und deutlichen inneren Bildern begleitet werden, desto stärker wirken sie und umso klarer sind die Resultate.

Man kann Affirmationen bei vielen Gelegenheiten sprechen oder denken: im Auto, im Zug, bei der Morgentoilette, an der Warteschlange im Supermarkt, beim Spaziergang, gemütlich am Sofa, vor dem Einschlafen oder nach dem Aufstehen.
Manche gestalten sich liebevoll ihre Affirmationen – oftmals sogar bebildert – um diese dann in der Wohnung oder am Arbeitsplatz aufhängen zu können und so auch laufend an ihre positiven Gedanken und neuen Glaubenssätze „erinnert“ zu werden.

Nun ein paar Beispiele für Affirmationen zu den unterschiedlichsten Lebensbereichen:

1. Affirmationen für beruflichen Erfolg:

*Ich bin erfolgreich, weil ich mit meinen Mitmenschen so verfahre, wie ich es umgekehrt von ihnen erwarte!
*Geldmittel, Ideen, Waren und die nötigen Kontakte sind jetzt und immer für mich da!
*Ich bin erfolgreich, denn ich erkenne, dass das Leben ein Überfluss ist und mir alles in Fülle zusteht!
*Ich bin immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort und mache erfolgreich genau das Richtige!
*Ich lebe meine Ideale und deshalb verwirkliche ich sie!

2. Affirmationen für finanziellen Erfolg:

*Ich bin dankbar für die Fülle, in der ich lebe.
*Mein äußerer Reichtum ist Ausdruck meines inneren Reichtums.
*Ich liebe Geld. Und alles was ich liebe, kommt leicht und frei zu mir.
*Ich lebe im Überfluss.
*Ich ziehe Geld magisch an.

3. Affirmationen für emotionales Wohlbefinden:

*Ich vertraue dem Leben.
*Ich nehme mich mit all meinen Gefühlen an.
*Ich nehme meinen Körper liebevoll an und es geht mir von Tag zu Tag besser.
*Jedes Gefühl ist völlig in Ordnung. Ich habe Freude und Spaß.

4. Affirmationen für die Ehe/Partnerschaft:

*Ich habe einen liebevollen Mann. / Ich habe eine liebevolle Frau.
*Ich habe einen Partner mit echtem Interesse an mir und führe eine liebevolle Beziehung.
*Ich bin nun reif für eine erwachsene und erfüllende Liebesbeziehung.
*Ich habe eine erotische, bereichernde Beziehung.

5. Affirmationen für Beziehungen:

*Ich habe gute Beziehungen und bekomme viel von anderen Menschen.
*Ich habe eine liebevolle Freundin/einen liebevollen Freund.
*Ich habe viel Spaß und Freude mit anderen Menschen.
*Ich teile mich anderen immer klar und authentisch mit und kann mich gut abgrenzen.

6. Affirmationen für Gesundheit und Körper:

*Ich liebe und vertraue meinen gesunden Körper.
*Ich bin gesund. Mein Körper trägt alles zur Heilung in sich.
*Mein Körper heilt sich und es geht mir jeden Tag besser.

7. Affirmationen zum Thema Glaube:

*Ich bin geborgen im Universum und bin ein gleichwertiger Teil von allem, was ist.
*Alles ist gut. Ich bin mein Vater. Ich bin meine Mutter.
*Ich trage das Wissen in mir.
*Ich bin dabei, mich positiv zu verändern und ich verdiene das Beste.

Wenn du nun beginnst, deine Denkprozesse zu verändern, wird sich vieles andere in deinem Leben wandeln. Du wirst freudig erstaunt feststellen, wie sehr sich Menschen, Orte, Dinge und Umstände ändern können. Schuldzuweisungen sind eine Form der negativen Affirmation und du solltest deine kostbaren Gedanken nicht darauf verschwenden.

Stattdessen solltest du lernen, deine negativen Affirmationen ins positive zu verwandeln.
Ein paar Beispiele:

aus:            

wird:

"Ich hasse meinen Körper."

 "Ich liebe und ehre meinen Körper."

"Ich habe nie genug Geld." 

 "Geld strömt im Überfluss in mein Leben."

"Ich habe es satt, krank zu sein." 

 "Ich gestatte meinem Körper, zu blühender Gesundheit zurückzufinden."

"Ich bin zu dick."

"Ich ehre meinen Körper und kümmere mich gut um ihn."

"Niemand liebt mich."

"Ich strahle Liebe aus und Liebe erfüllt mein Leben."

"Ich bin nicht kreativ."

 "Ich entdecke Talente, die mir bisher verborgen waren."

"Ich stecke in diesem miesen Job fest."  

 "Es öffnen sich mir wunderbare neue Türen."

"Ich bin nicht gut genug."   

"Ich bin dabei, mich positiv zu verändern und ich verdiene das Beste."


Das bedeutet nun aber nicht, dass du dir wegen jedes Gedankens, den du denkst, Sorgen machen musst. Wenn du beginnst, deinen Gedanken wirklich Aufmerksamkeit zu schenken, wirst du entsetzt sein, wie negativ dein Denken bisher war. Wenn du also einen negativen Gedanken bemerkst, dann denke einfach: "Dies ist ein alter Gedanke. Ich entscheide mich dafür, nicht mehr so zu denken." Dann ersetze ihn sofort durch einen positiven Gedanken. Denk daran, dass du dich so gut wie möglich fühlen möchtest und dass Verbitterung, Groll, Schuldzuweisungen oder Schuldgefühle dafür sorgen, dass es dir schlecht geht. Und diese Angewohnheit gilt es aufzugeben.

Wir wünschen Euch viel Freude und Erfolg bei der positiven Um-Gestaltung!

 

 



 




Quellen: Eigene und
Louise L. Hay “Du kannst es!”